Firmengeschichte:


Im Herbst 1938 gründete Josef Culatti eine feinmechanische Werkstätte und begann in zwei Garagen mit der Ausführung kleiner Kundenaufträge, unter anderem einem elektrisch betätigten Modell des Hinterbeines der Honigbiene beim Pollensammeln (Ausstellungsgut Landi 1939) und einem Holzmodell des Borkenkäfers, mit Larve und Fressgängen, in hundertfacher Vergrösserung (Auftraggeber: Entomologisches Institut der ETH Zürich). Erste grössere Aufträge waren zusammenlegbare Skis und Rettungsschlitten sowie die Einrichtung der Scheinwerferbeleuchtung in der grossen Festhalle der Landi 1939. Die ersten " Culatti" Widerstände und Laborbrenner kamen Mitte 1939 auf den Markt. Nachdem auch sein Sohn Alfred die Mitarbeit im Geschäft aufgenommen hatte, florierte der 2-Mann-Betrieb zusehends. Trotz Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung während des Zweiten Weltkrieges konnten weitere Mitarbeiter angestellt werden und 1947 bezog man das eigene Geschäftshaus an der Limmatstrasse 285. Durch Spezialanfertigungen für namhafte Firmen und Lehranstalten wurden die Widerstände im In- und Ausland bekannt.

1971 trat mit Bruno Culatti die dritte Generation in den Betrieb ein. Das Aufkommen der Elektronik ging am Betrieb nicht spurlos vorbei, doch dank Qualität, kundenspezifischen Ausführungen und Einzelanfertigungen ist ein erfreulicher Geschäftsgang zu verzeichnen. Nach dem Tod von Josef Culatti Ende 1981 übernahm sein Sohn Alfred zusammen mit dem Enkel Bruno den Betrieb, in welchem noch weitere Mitarbeiter beschäftigt sind. Ab 2009 führten  Bruno und Patricia Culatti den Familienbetrieb weiter. Neben der Fabrikation von Schiebe-, Dreh- und Leistungswiderständen ist die Firma weiterhin auf die Herstellung von Labor-Mikroschlagmühlen spezialisiert.

2017 übernahm mit Claudio Culatti die 4. Generation die Leitung der Firma, gleichzeitig wurde der Produktionsstandort von Zürich nach Steinen im Kanton Schwyz verlegt.